Erstellung flexibler Angebote für Event- oder Pre-Wedding-Pakete
"Wegen einer einzigen Festpreisliste habe ich einen Kunden im Wert von über 2.000 Euro verloren"
„Mir gefällt dein Fotostil wirklich sehr, aber wir überlegen es uns noch einmal.“
Das war die letzte Nachricht, die Julian Steiner, 34 Jahre alt, ein auf Pre-Wedding-Fotografie spezialisierter Fotograf in Wien (Österreich), von Sophie und Michael erhalten hatte – einem Paar, das seine Hochzeit in Europa plante. Julian blickte auf sein Smartphone und atmete tief aus. Das war nicht das erste Mal, dass er eine solche Antwort erhielt.
Drei Tage zuvor hatte Sophie nach dem Betrachten seines Portfolios von sich aus geschrieben: „Hallo Julian. Dein Fotostil begeistert uns total. Wir möchten ein Pre-Wedding-Shooting in Wien machen, wissen aber noch nicht, welches Paket am besten passt.“
Julian schickte umgehend die PDF-Preisliste, die er seit Jahren unverändert nutzte:
Silber-Paket – 800 €
3 Stunden Shooting.
50 bearbeitete Fotos.
1 Location.
Gold-Paket – 1.200 €
6 Stunden Shooting.
100 bearbeitete Fotos.
2 Locations.
Premium-Paket – 1.800 €
Ganztägiges Shooting.
200 bearbeitete Fotos.
Inklusive gedrucktem Album.
Etwa zehn Minuten später antwortete Sophie: „Julian, wir würden eigentlich nur etwa 4 Stunden fotografieren wollen.“
Julian tippte zurück: „In dem Fall wäre unser Gold-Paket passend.“
Sophie fragte weiter: „Aber wir brauchen nur ungefähr 70 bearbeitete Fotos.“
Julian überlegte kurz: „Das Gold-Paket ist das, was dem am nächsten kommt.“
Sophie schrieb erneut: „Wir brauchen kein Album.“
Julian antwortete: „Das Album ist fester Bestandteil des Premium-Pakets.“
Sophie ergänzte: „Dafür würden wir gerne noch etwa 30 Minuten während des Sonnenuntergangs fotografieren.“
Julian musste wieder neu kalkulieren. Das Gespräch zog sich über fast zwei Tage hin. Beide Seiten schrieben hin und her, um jedes Detail manuell anzupassen.
Am Ende schrieb Sophie nur noch: „Vielen Dank für deine Mühe. Wir überlegen es uns noch einmal.“
Danach meldete sie sich nicht mehr.
Julian ist keineswegs ein schlechter Fotograf. Sein Portfolio ist erstklassig. Kunden schätzen die Farben und die Emotionen in seinen Bildserien stets sehr. Dass er dennoch immer wieder Kunden verlor, lag an einem anderen Grund: Feste Standardpakete entsprechen längst nicht mehr den Bedürfnissen vieler heutiger Kunden. Jedes Paar hat ein individuelles Budget. Jeder hat eigene Zeitpläne. Die einen wollen den Sonnenaufgang einfangen, die anderen bevorzugen den Sonnenuntergang; manche wünschen sich eine Drohne, andere weniger Fotos, dafür aber eine intensivere Nachbearbeitung; manche wollen an drei Locations shooten, während anderen ein einziger Ort genügt.
Es gibt kaum noch Kunden, die exakt in vorgefertigte Standardpakete hineinpassen. Julian begriff, dass Kunden keine starre Preisliste brauchen. Sie brauchen eine Lösung, die genau auf ihre persönlichen Wünsche zugeschnitten ist.
Ein paar Wochen später las Julian in einer internationalen Fotografengruppe den Beitrag eines Kollegen aus Frankreich: „Seitdem ich Profile-Shop auf StrongBody AI nutze und direkt im Chat ein maßgeschneidertes Offer erstelle, ist meine Buchungsquote spürbar gestiegen.“
Neugierig geworden, registrierte sich Julian bei StrongBody AI.
Nachdem er seinen Profile-Shop gemäß den Plattform-Anleitungen eingerichtet hatte, lud er sein Portfolio hoch, präsentierte seine Dienstleistungen und verband sein Zahlungskonto. Was ihn am meisten faszinierte, war die Offer-Funktion direkt im Chatfenster. Anstatt wie früher eine PDF-Preisliste zu verschicken oder mühsam Preise per Nachricht zu verhandeln, konnte er direkt im Gespräch mit jedem Kunden ein völlig neues, individuelles Leistungspaket zusammenstellen.
Eine Woche später erhielt Julian eine Anfrage von Anna und Lukas, einem Paar aus Australien: „Hallo Julian. Wir kommen im September nach Wien. Wir möchten ein Pre-Wedding-Shooting buchen und haben ein Budget von etwa 1.100 Euro.“
Julian lächelte. Diesmal schickte er keine Preisliste. Er begann stattdessen mit gezielten Fragen:
„Wie lange soll das Shooting dauern?“
„Etwa 4 Stunden.“
„An wie vielen Locations?“
„An zwei Locations.“
„Wie viele bearbeitete Fotos wünschen Sie?“
„Ungefähr 80 Stück.“
„Wird eine Drohne benötigt?“
„Nein.“
„Möchten Sie Aufnahmen während des Sonnenuntergangs machen?“
„Ja.“
Nachdem er die genauen Anforderungen kannte, klickte Julian direkt im Chatfenster auf Create Offer. Nur wenige Minuten später erhielt Anna ein maßgeschneidertes Angebot:
Pre-Wedding Wien – Personalized Offer
Dauer des Shootings: 4 Stunden.
Zwei Locations nach Wahl des Kunden.
80 hochauflösende, nachbearbeitete Bilder.
Shooting während der Goldenen Stunde / Sonnenuntergang.
Inklusive Outfit-Beratung vor dem Termin.
Bereitstellung der Fotos innerhalb von 10 Tagen.
Komplettpreis: 1.080 €
Direkt darunter befand sich folgender Hinweis: „Dieses Offer wurde individuell auf Basis der Wünsche und des Budgets von Anna & Lukas erstellt. Falls während der Vorbereitung weitere Leistungen gewünscht werden, kann der Fotograf das Offer vor der finalen Bestätigung aktualisieren.“
Anna antwortete fast umgehend: „Mir gefällt die Art und Weise, wie du das übersichtlich dargestellt hast. Wir wissen genau, was wir bekommen.“
Anna fuhr fort: „Der Preis ist absolut fair. Wir bestätigen das hiermit direkt.“
Julian musste nur noch auf Senden klicken. Das Offer wurde akzeptiert, die Bezahlung abgewickelt und der Termin fixiert. Der gesamte Prozess lief reibungslos direkt über Profile-Shop ab – ganz ohne den Versand unzähliger Dateianhänge oder manuelle Preiskorrekturen.
Nach dreimonatiger Nutzung bemerkte Julian eine deutliche Veränderung. Er verschwendete keine Stunden mehr damit, Preislisten für jeden Kunden anzupassen. Auch die Kunden mussten nicht länger raten, ob bestimmte Leistungen enthalten waren oder gestrichen werden konnten.
Jedes Offer zeigt nun transparent auf:
Was der Kunde erhält.
Welche Aufgaben der Fotograf übernimmt.
Die Kosten für jede einzelne Position.
Den Gesamtwert des Leistungspakets.
Dies erleichtert beiden Seiten die Nachvollziehbarkeit während der gesamten Zusammenarbeit und vermeidet jegliche Missverständnisse. Julian entdeckte zudem etwas Faszinierendes: Kunden achten nicht nur auf den reinen Preis, sondern vor allem darauf, welchen konkreten Gegenwert sie dafür erhalten. Wenn alle Posten in einem Offer klar aufgeschlüsselt sind, spüren die Kunden, dass sie eine maßgeschneiderte Lösung für sich erhalten und keine anonyme Massenware von der Stange.
Gegen Jahresende stammte mehr als die Hälfte von Julians Neukunden aus direkten Empfehlungen. Ein Paar, das ein solches Offer erhalten hatte, teilte seinen Profile-Shop im Freundeskreis mit den Worten: „Wenn ihr einen Fotografen sucht, der wirklich zuhört und ein genau auf eure Wünsche abgestimmtes Shooting-Paket schnürt, sprecht mit Julian. Er schickt keine starren Preislisten, sondern baut für jeden Kunden einen individuellen Plan.“
Julian lächelte, als er diese Nachricht las. Er verstand, dass der Schlüssel zum erfolgreichen Vertragsabschluss oft weder in Preisnachlässen noch in kostenlosen Zusatzleistungen liegt. Sondern darin, dem Kunden das Gefühl zu geben, gehört zu werden und eine ganz persönliche, passgenaue Lösung zu erhalten. Genau das ist der Mehrwert, den die Offer-Funktion auf Profile-Shop bietet. Anstatt Kunden in starre Standardpakete zu zwängen, können Fotografen direkt im Chat flexibel ein Offer erstellen und Dauer, Locations, Anzahl der bearbeiteten Fotos, Zusatzservices sowie Kosten exakt an den realen Bedarf anpassen. Wenn Kunden genau wissen, was sie bekommen und warum der Preis gerechtfertigt ist, treffen sie ihre Buchungsentscheidung mit vollem Vertrauen – und verhelfen dem Fotografen zu einer höheren Abschlussquote sowie einem professionellen Auftreten.
